Jetzt schnell Mitglied werden! Ab sofort lukratives Angebot für passive Mitgliedschaft

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres läutet Euer CulturKreis Gelderland eine neue Aera ein: Ab sofort kann man den Club, der für hausgemachten Rock und Blues in Geldern steht auch als passives Mitglied unterstützen.

Nach 25 Jahren ist dies eine gewaltige Veränderung in unserer Vereinsstruktur; bisher hatten wir die Mitgliedschaft ausschließlich Personen vorbehalten, die sich aktiv an unserer Vereinsarbeit beteiligen.

Dafür suchen wir immer noch Verstärkung. Wer Interesse an Vorstandsarbeit, an der Planung und Umsetzung von Konzerten hat, oder in seinem Heimatort für uns Plakate verteilt….oder eigene Vorstellungen hat sich bei uns nützlich zu machen, ist ganz herzlich willkommen und sollte das Gespräch mit uns suchen.

Mit der Gewinnung neuer ,,passiver“ Mitglieder verbinden wir die Hoffnung aus diesem Kreis auf Sicht aus passiven Mitgliedern aktive Mitgestalter zu generieren, um langfristig die Vereinsziele umsetzen zu können – um Geldern als Standort für Live-Musik im ,,Joker Rock und Blues Club“ zu erhalten.

Verbunden ist die passive Mitgliedschaft mit regelmäßigen Informationen über die Ziele und Veranstaltungen des Vereins und mit der Teilnahme an den Mitgliederversammlungen.

LUKRATIV IST SIE ZUDEM!
In dem Jahresbeitrag in Höhe von 55 Euro ist der FREIE EINTRITT zu allen 4 Konzerten vom CulturKreis Gelderland enthalten. Für 2026 bedeutet dies eine ERSPARNIS von 29 Euro, denn die VIER TICKETS würden im Vorverkauf 84 Euro kosten!

INTERESSE? EINFACH das angehängte Formular ausfüllen und uns zusenden.
Oder am 21.3.2026 bei uns anmelden, wenn Ally Venable Ihr Konzert im Joker Rock und Blues Club (Lindenstuben) spielt,  ist eine Aufnahme in den Verein, und damit der Preisvorteil, realisierbar.

Werde teil des Teams, wir freuen uns auf dich !!!

Führungswechsel beim Culturkreis Gelderland

Geldern · Der neue Vorsitzende ist Stefan Deckers. Er löst Willi Teloo nach 25 Jahren an der Spitze ab. Zurzeit ist der Verein gut aufgestellt. Auch das Werben um passive Mitglieder war erfolgreich. Ab Sommer will man sich um das Konzertjahr 2027 kümmern.

VON MICHAEL KLATT

Geldern · Im September 2024 eröffnete der Culturkreis Gelderland im Joker Rock&Blues-Club bei Groterhorst in den Lindenstuben seine neue Live-Bühne. Für Willi Teloo stand damals fest: Seine Zeit als Vorsitzender des Vereins sollte absehbar enden. Nach 25 Jahren war es so weit. Auf der Mitgliederversammlung im Januar wählte der Culturkreis Stefan Deckers zum 1. Vorsitzenden, er ist außerdem Kassierer. 2. Vorsitzender ist Frank Arend, Teloo ist neuer Schriftführer.

Ein Scheitern war im Bereich des Möglichen. „Hätten Frank und ich nicht gesagt, wir machen es, wäre der Verein wahrscheinlich am Ende gewesen“, blickt Deckers zurück. Günstig für den Fortbestand war auch, dass die Zusammenarbeit mit Egbert Groterhorst über die Maßen gut klappte. Was letztlich auch Teloo dazu brachte, den Posten als Vorsitzender noch etwas länger als geplant auszufüllen. Eine weitere gute Entwicklung für den Verein: Es stießen zu den 20 Aktiven zwei weitere hinzu. Außerdem war das Werben um passive Mitglieder erfolgreich. Hier meldeten sich 20, die zur Mitarbeit gegen einen Beitrag von 55 Euro pro Jahr (dabei alle Konzerttickets inklusive) bereit waren. Was zum Beispiel den Effekt hatte, dass in Kevelaer jetzt intensiver Plakate geklebt werden können. Arend ist der Mann, der sich um die Plakatgestaltung und den Internet-Auftritt kümmert. Mit Michi Weirauch kam jemand, der mit seiner großen Erfahrung bei Konzerten viele Tipps geben kann und auch Interviews mit den Künstlern führt.

Der alte Chef ist 72, der neue 57. Da kann man von einem Generationswechsel sprechen. An der Ausrichtung des Culturkreises Gelderland soll sich aber nichts ändern, wie Deckers versichert. „Unser Ziel ist es, das Niveau zu halten.“ Das 2026er-Programm wurde Mitte 2025 auf die Beine gestellt. Um 2027 will man sich ab dem Sommer kümmern, auch Teloo will dann mitmischen. Der Blues sei weit gefächert, so Deckers. „Ich habe noch keinen Zuschauer sagen hören, die Qualität sei schlecht gewesen.“

Der Verein hatte und hat den Mut, auch unbekannte Bands nach Geldern zu holen, die dann mit ihren Konzerten so überzeugen, dass sie noch ein weiteres Mal gebucht werden. Zac Schulze etwa oder Bring Your Own Beer oder die Meryn Bevelander Band. Teloo und Deckers sind überzeugt, dass der Culturkreis für viele Formationen ein Sprungbrett ist. Zac Schulze etwa ging nach seinem Gastspiel in Geldern mit Joe Bonamassa auf Kreuzfahrt-Tour. Unter den Bands spreche sich das Engagement und die gute Betreuung durch den Verein herum, berichtet Deckers. Zu einigen Musikern entstand eine gewisse Verbundenheit. Thorbjörn Risager zum Beispiel ermöglichte der Culturkreis in der konzertarmen Corona-Zeit einen Gig in Geldern. Aus Dankbarkeit trat Risager bei der jüngsten Straßenparty zum Freundschaftspreis auf.

Dass der Verein seit einiger Zeit seine Abende als Doppelkonzerte auslegt, soll laut Teloo dazu dienen, auch Bands aus der Region eine Bühne zu bieten. „Es werden ja fast nur noch Cover- und Tribute-Bands verpflichtet.“ Mit Groterhorst habe man unheimlich Glück gehabt, dass es mit der Live-Bühne weitergehen konnte, ergänzt Deckers. Gut angenommen werde, dass nach den Konzerten Wolfgang Voss Rockmusik auflegt, was die Abende dann bis 1 Uhr verlängere.

Durch die Ausweitung der Konzerte stiegen natürlich auch die Kosten. Ohne die Sponsoren, an der Spitze die Volksbank, die Stadtwerke, Veltins und Diebels, müsste der Verein jährlich ein Defizit von 2000 Euro verkraften. Den Saal gut zu füllen, ist jedes Mal ein mühsames Unterfangen. Deckers: „An die Zuschauerzahl von 250 aus der Vor-Corona-Zeit kommen wir selten ran.“ Bei 250 sei man happy, so Teloo. Ab 200 fange es an, Spaß zu machen. Eine Marke, die man beim Auftritt von Todd Sharpville am 17. Januar knapp schaffte. Bei Ally Venable im März seien aufgrund des Vorverkaufs wieder mehr Zuhörer zu erwarten.

Zuhörer, die in der großen Mehrzahl zur Altersgruppe Ü 45 gehören. „Wir versuchen alles, um jüngeres Volk in den Joker zu locken“, sagt Culturkreis-Vorsitzender Deckers. Auf Instagram und Facebook sei der Verein präsent. Viele junge Bands stehen auf der Bühne, die durchaus neben dem Blues auch die Bluesrock- und Rock-Schiene bedienen. Auch bewege man sich vom Ticketpreis her eher in den unteren Regionen. „Wir wollen junge Leute vor der Bühne haben“, betont Deckers. Doch das sei wie ein Kampf gegen Windmühlen.